Buchcover mit dem Titel »Das Natürlichste, was eine Frau haben kann« von Sophie Bauer, mit einer blutigen Menstruationstasse auf weißem Hintergrund und lilafarbener Umrandung.

Buchpräsentation & Gespräch

Berlin | Mittwoch, 23. Juli 2025 | 19 Uhr

Die Menstruation gilt vielfach noch immer als »Tabuthema«, ist in den vergangenen Jahren jedoch zunehmend zum Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzungen und zu einem Symbol feministischer Körperpolitiken geworden. Während sie einerseits unter Begriffen wie Enttabuisierung oder Empowerment diskutiert wird, prägen andererseits fortbestehende historische Kontinuitäten der Pathologisierung, Naturalisierung und Vergeschlechtlichung die gesellschaftlichen Verhandlungen rund um die Blutung. 

Sophie Bauer nimmt in ihrem Buch aktuelle Praktiken in den Blick und entwickelt auf Grundlage dieser Analyse das Konzept der Menstrualität – als soziologisches Instrument zur kritischen Untersuchung gegenwärtiger Körper- und Geschlechterpolitiken. Im Gespräch mit Alicia Schlender (HU Berlin) werden zentrale Erkenntnisse der Studie vorgestellt und hinsichtlich ihres gesellschaftskritischen Potenzials diskutiert.
Ein Kommentar von Franziska Thommes vom Verein Social Period e.V. ergänzt den Abend. 

Ort: aquarium (neben dem Südblock), Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin