Über mich

Ich bin Geschlechtersoziologin mit einer machtsensiblen Perspektive auf Gesellschaft und beschäftige mich vor allem mit Körper-, Technologie- und Naturverhältnissen im Kontext von Reproduktion. Mein wissenschaftlicher Zugang ist interdisziplinär, machtkritisch und situiert. In meiner Arbeit verbinde ich gesellschaftskritische und feministische Theorien mit qualitativer Sozialforschung – aktuell etwa zu Menstruation, ungewollter Schwangerschaft und Affekten. Meine Dissertation zu Praktiken der Menstrualität wurde mit dem Cornelia Goethe Preis 2025 ausgezeichnet.

Ich habe am Institut für Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt promoviert und dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet. Außerdem war ich Promotionsstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung und Bildungsreferentin in einem Frankfurter Frauenzentrum. Neben Forschung und Lehre arbeite ich freiberuflich als Autorin und Speakerin und engagiere mich in Netzwerken wie “prina - Politiken der Reproduktion”. Zuletzt habe ich das interdisziplinäre Festival “Reproductive Futures. Feministische Visionen für gerechte Sorge” kuratiert.